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Fußballer mit hohem Anspruch: Pascal Raulf (RW Erlinghausen)

Fußballer mit hohem Anspruch: Pascal Raulf (RW Erlinghausen)

Er trifft und trifft und trifft. Pascal Raulf, Torjäger vom Landesligisten RW Erlinghausen. Am Champion Masters nimmt er in diesem Jahr bereits zum 7. Mal teil, zwei Mal konnte er es im Trikot von RWE gewinnen. „Auf dieses Turnier freue ich mich das ganze Jahr, da es eine gute Abwechslung zu den Spielen draußen ist. Dazu ist die Atmosphäre beim Champion Masters einzigartig.“

Redaktion Champion Masters: Mit Fug und Recht darf man dich einen Torjäger nennen. Wo liegen deine Stärken, wo könnte es noch etwas besser sein?

Pascal Raulf: Ich glaube, dass ich das Spiel ganz gut lesen kann. Als Stürmer sollte man einen guten Torabschluss haben, sowie Situationen im und um den Strafraum herum schnell erkennen können.

R.C.: Lernt man im Laufe der Jahre dazu, ist man mit 30 abgezockter als mit 20?

P.R.: Man lernt immer dazu.

R.C.: Kannst du dich noch an deine ersten Gehversuche in Sachen Fußball erinnern? Wer hat dein Interesse für das runde Leder geweckt?

P.R.: Mein Vater hat mich, glaube ich, einfach zum Training gefahren. Danach konnte ich nicht mehr ohne Fußball.

R.C.: Mit RWE hast du in der Landesliga eine gute Hinrunde gespielt, nach einem Stotterstart in die Saison wurde es immer besser. Was ist ausschlaggebend dafür gewesen?

P.R.:  Der Start in die Meisterschaft ist nie leicht. Zudem mussten die Neuzugänge integriert und in unser Spiel eingebunden werden. Das wird von Spiel zu Spiel besser.

R.C.: Was ist für RWE in dieser Saison noch möglich?

P.R.: Wenn alle Spieler verletzungsfrei bleiben und wir unser volles Potential abrufen, können wir ganz oben mitspielen. Das haben wir in der Hinrunde oft genug gezeigt.

R.C.: Wie lauten deine persönlichen Ziele?

P.R.: Natürlich viele Tore schießen. Aber noch wichtiger ist es mir, dass wir als Mannschaft Erfolg haben. Meine persönlichen Ziele stelle ich dann gerne hinten an.

R.C.: Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, bist du heute bei einer Unternehmensberatung tätig, nachdem du zuerst den Beruf des Polizisten ausgeübt hast. Wieso der Sinneswandel?

P.R.: Der Beruf hat mir aus unterschiedlichen Gründen nicht zugesagt, so dass ich mich damals für eine andere Richtung entschieden habe.

R.C.: Bereits in jungen Jahren hast du in der Oberliga für den SV Lippstadt 08 gespielt. Würdest du rückblickend heute sagen, es wäre für Pascal Raulf auch noch mehr möglich gewesen?

P.R.: Der damalige Trainer und Sportdirektor, Daniel Farke, wollte gerne mit mir verlängern. Da ich zu dem Zeitpunkt aber bei der Polizei angefangen hatte, hätte es zeitlich leider nicht funktioniert.

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