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Geschichte des Champion Masters
Die Geburtsstunde des Champion Masters geht
zurück in das Jahr 1995. Im Herbst dieses Jahres saßen nach einem
Meisterschaftsspiel unserer 1. Mannschaft einige Spieler mit dem
damaligen Vorsitzenden Benno Bohne in unserem Vereinslokal
Landgasthof Hütter zusammen. Wir unterhielten uns bei frischem
VELTINS unter anderem darüber, ob es Sinn mache, bei der zu dieser
Zeit großen Anzahl von Hallenturnieren ein eigenes Turnier zu
veranstalten.
Einig war sich die Runde darin, dass es ein
besonderes Turnier sein müsse, ein Turnier, das es in seiner Form
bis dahin noch nicht gab.
Aber was?
Doch plötzlich kam der geniale Gedanke. Carsten
Geldmacher und Eric Wachholz, beide seinerzeit Spieler der 1.
Mannschaft, machten den Vorschlag, eine HSK-Hallenmeisterschaft
auszuspielen, an der alle Städte und Gemeinden des
Hochsauerlandkreises beteiligt sind. Alle waren sich einig, dass das
die Basis für ein außergewöhnliches und in seiner Art einmaliges
Hallenturnier ist.
Der Vorsitzende Benno Bohne war der Meinung, dass
an einer HSK-Meisterschaft auch die höherklassigen Mannschaften
teilnehmen sollten. Er zweifelte jedoch an dem Interesse dieser
Vereine. Es gab schließlich eine Vielzahl von Turnieren, unter
anderem den damaligen WFG-Cup, der sich über mehrere Wochen
erstreckte, etabliert war und mit gutem Preisgeld lockte. Nicht zu
vergessen, das zeitgleich ins Leben gerufene VELTINS-Masters des SSV
Meschede und einige Stadtmeisterschaften, die Kultstatus haben und
auch um die Jahreswende ausgespielt werden.
„Die TOP-Teams nehmen an unserem Turnier nur
teil, wenn wir gutes Preisgeld bieten" so der Vorsitzende. Aber
woher das Geld nehmen?
Im Januar war Benno Bohne mit Wilfried Pfitzner
und Klaus Geuecke von der Firma PFIFF auf einer Geschäftsreise in
Indien und Taiwan. Während einer mehrstündigen Autofahrt durch das
Nainital im Himalayagebirge erzählte Benno Bohne von der
Turnieridee. Beide waren von der Idee begeistert und versprachen, an
der Umsetzung mitzuarbeiten. Die drei waren sich einig, dass bei
einem Gesamtpreisgeld von 20.000,- DM auch die „großen" Vereine des
HSK nicht „widerstehen" können. In den nächsten Wochen wurden von
den drei „Indern" viele Sponsorengespräche geführt.
Das 1. Champion Masters am 28./29. Dezember 1996
wurde von folgenden Firmen unterstützt:
Brauerei VELTINS, Sparkasse Meschede, Druckerei
F.W. Becker, Rölex Design, Fachsport Sundern, PFIFF, Teppichland
Meschede, Wittgensteiner Kliniken, Radio Sauerland, Landhotel
Hütter, Möbelhaus Schröer, Kielgast Überdachungstechnik,
Bauunternehmung Sellmann und LVM-Versicherungen Leifert.
Seit 1998 hat das Turnier einen festen Platz im
Turnierkalender. Es findet immer vom 28. - 30. Dezember in der
Dünnefeldhalle Meschede statt.
Die ersten vier Turniere liefen unter dem Namen „Sportiv" -
Champion Masters.
Seit 2003 präsentiert sich das Turnier mit dem
Hauptsponsor PFIFF Sport als „PFIFF Sport Champion Masters".
In dem Jahr nahm auch zum ersten Mal eine U18-
Juniorenauswahl des Hochsauerlandkreises mit einer Wildcard an dem
Turnier teil und ist seitdem fester Bestandteil des Turniers. Die
Mannschaft wird bis heute von dem Fußballlehrer Sascha Eickel
zusammengestellt und betreut. Sascha Eickel ist momentan als Trainer
der U-23 Mannschaft von Borussia Dortmund tätig. Als Co-Trainer wird
er seit einigen Jahren von Wolfgang Kersch unterstützt.
Eine weitere Neuerung im Jahre 2003 war die
erstmalige Verleihung des „Christian Flüchter - Gedächtnispreises" an
den besten Spieler des Turniers. Der Preis soll an den viel zu früh
verstorbenen Fußballer aus Olpe erinnern.
Im Jahr 2005 fand in Verbindung mit dem PFIFF
Sport Champion Masters erstmals der Sparkassen Cup für A-Junioren
statt. An diesem Wettbewerb nehmen alle A-Juniorenteams der Stadt
Meschede und der Gemeinde Eslohe teil. Im letzten Jahr hat die
Sparkasse Meschede/ Eslohe für dieses Turnier ebenfalls einen
Wanderpokal zur Verfügung gestellt.
Seit 2009 erhält auch als Gegenpart der U18-Juniorenauswahl eine Ü32-Seniorenauswahl des Hochsauerlandkreises
eine Wildcard für das Turnier.
Im letzten Jahr wurde der Wanderpokal, der
natürlich in die Jahre gekommen war, in neuem Glanz präsentiert. Die
Firma Missal aus Sundern, wo die Trophäe auch gekauft wurde, hat den
Pokal „runderneuert".
Das Turnier hat sich aus den Anfängen 1996 bis
heute zu einem echten Highlight des Hallenfußballs entwickelt. Die
besten Belege dafür sind die an allen Tagen ausverkaufte Halle in
den letzten Jahren, die enorm umfangreiche Berichterstattung aller
Medien vor, während und nach dem Turnier und nicht zuletzt das immer
größer werdende Interesse von Sponsoren.
An dieser Stelle wollen wir nicht versäumen, uns bei den vielen
Helferinnen und Helfern in all den Jahren zu bedanken, ohne die
dieses Turnier nicht stattfinden könnte.
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